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Frühbehandlung

In der Regel beginnt die kieferorthopädische Behandlung bei Kindern im Alter von 11 bis 12 Jahren − zu dieser Zeit findet der Zahnwechsel der Eck- und Seitenzähne statt, und es ist genügend Wachstumspotenzial vorhanden, um Kiefer- und Gelenkfehlstellungen meist ohne Zahnentfernung zu korrigieren.

Frühbehandlung

Bei starken Abweichungen der Gebissentwicklung, etwa durch frühen Milchzahnverlust (Unfall, Karies) oder sogenannte Habits wie Daumenlutschen, kann eine kieferorthopädische Behandlung schon ab dem sechsten Lebensjahr sinnvoll sein. Der überwiegende Teil der Frühbehandlungen beginnt allerdings im Alter von etwa sieben bis neun Jahren und dauert meist nur eineinhalb Jahre.

Kind

Unter sogenannten Habits versteht man Angewohnheiten, die zu massiven Zahnfehlstellungen führen können, wenn sie über mehrere Jahre beibehalten werden. Dazu gehört zum Beispiel das Benutzen eines Schnullers (sollte spätestens mit 4 Jahren abgestellt sein) oder das Daumenlutschen (sollte spätestens mit 6 Jahren abgestellt sein).

Ferner gehören dazu Störungen der Muskelfunktion, insbesondere eine falsche Zungenruhelage, dauerhafte Mundatmung oder ein falsches Schluckmuster, bei dem die Kinder unbewusst die Zunge zwischen die Zähne pressen. Derartige Muskelfunktionsstörungen können häufig mit einfachen Übungen, die dem Kind von einem Logopäden gezeigt werden, behoben werden.

Für das Abstellen der ungünstigen Angewohnheiten gilt generell: Je eher, desto besser!

Weitere Informationen rund um die Frühbehandlung finden Sie auch in unserem umfangreichen Ratgeber KFO.