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Gesetzliche Krankenversicherung:

Der Gesetzgeber sieht für die Patienten, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, eine so genannte ausreichende Versorgung vor, die auf das notwendige und wirtschaftliche Maß begrenzt ist. Laut Gesetz gilt eine Versorgung dann als ausreichend, wenn sie diejenigen Kiefer- und Zahnfehlstellungen korrigiert, die das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigen oder zu beeinträchtigen drohen (§ 29 Abs. l Satz 1 Sozialgesetzbuch V).

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung beschreibt also nur die Leistungen, die zum Erreichen der genannten Ziele erforderlich und unter dem wirtschaftlichen Aspekt am günstigsten sind, nicht jedoch die individuell bestmögliche Versorgung.

Auch als Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse haben Sie die Möglichkeit, für Ihr Kind die bestmögliche kieferorthopädische Behandlung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu erhalten. Bei dem ausführlichen Beratungstermin sprechen Sie mit uns über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und wir erstellen anschließend ein individuelles Behandlungskonzept , das die medizinischen Aspekte, die Bedürfnisse Ihres Kindes sowie Ihre individuellen Wünsche für die Behandlung berücksichtigt.

Gesundheitsleistungen, die über das Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen, werden in der Kieferorthopädie als außervertragliche Leistungen (AVL) bezeichnet.

Durch die Wahl von außervertraglichen Leistungen können Sie für Ihr Kind aus allen modernen kieferorthopädischen Materialien, Behandlungssystemen und Therapiekonzepten auswählen und so für Ihr Kind die angenehmste, schonendste und medizinisch sinnvollste Behandlung auswählen.

Zu den außervertraglichen Leistungen gehören z. B. Maßnahmen, die dazu dienen:

  • den Komfort während der Behandlung zu erhöhen
  • die Therapiedauer zu verkürzen
  • vor erhöhter Kariesgefahr während der Therapie zu schützen
  • ggf. die Extraktion von Zähnen zu vermeiden
  • ein funktionell optimales Resultat zu erzielen
  • ein ästhetisch optimales Ergebnis zu erzielen
  • das Behandlungsergebnis auf Dauer zu stabilisieren

Sie können für Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht getragen werden, vor der kieferorthopädischen Erstuntersuchung eine Zusatzversicherung abschließen.

Mehr Informationen zu kieferorthopädischen Zusatzversicherungen erhalten Sie hier.

Private Krankenversicherung und Beihilfe

Häufig sind in privaten Krankenversicherungsverträgen Erstattungen für kieferorthopädische Leistungen nur zu einem bestimmten Prozentsatz von beispielsweise 30, 50 oder 90% versichert, was zwar zu geringeren Beiträgen, aber im Behandlungsfall dann auch zu entsprechenden prozentualen Eigenanteilen führt.

Prüfen Sie bitte vor dem Erstberatungstermin, ob die vereinbarte prozentuale Erstattung so Ihren Wünschen während einer kieferorthopädischen Behandlung entspricht und passen Sie diese bitte bei Bedarf vor dem ersten Termin bei uns an Ihren Bedarf an.

Generell bestehen im privaten Versicherungsbereich trotz der Sparmaßnahmen im Beihilfebereich und bei den privaten Krankenversicherungen der letzten Jahre nach wie vor deutlich bessere Bedingungen für die Erstattung kieferorthopädischer Behandlungen als im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung ( GKV ).

Eine bedauerliche Ausnahme stellt die Übertragung des KIG-Systems bei Frühbehandlungen aus dem GKV-Bereich in den Beihilfebereich bei Bundesbeamten dar, so dass bei dieser speziellen Patientengruppe auch medizinisch notwendige Frühbehandlungen teilweise gar nicht bezuschußt werden.